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Bildungsangebote I 1. BERUFSORIENTIERUNG 2. GESUNDHEITSERZIEHUNG 3. KULTUR UND GESCHICHTE 4. KÜNSTLERISCH-KULTURELLE BILDUNG 5. NATURWISSENSCHAFTEN UND TECHNIK 6. SOZIALES LERNEN 7. SPORT UND BEWEGUNG 8. UMWELTBILDUNG 9. ZEITGESCHICHTE UND POLITISCHE BILDUNG 10. SEHENSWÜRDIGKEITEN, AUSFLUGSZIELE, WEITERES 11. KONTAKTDATEN DER PARTNER
2 Gesundheitserziehung 2.1 Fitness-Check für Kinder Der Fitness-Check wird in der Halle unter dem Motto "Teste deine Fitness" durchgeführt. Der Check will die Beweglichkeit fördern. Info/Anmeldung: Schullandheim 2.2 Kneipp-Tour durch Dillingen a.d.Donau – Pfarrer Kneipp und die Entdeckung der Wassertherapie Die Führung durch die Stadt Dillingen a.d.Donau und hinunter zur Donau übernimmt ein kleines Gerät: Ein iPod. Mit diesem folgt man den Spuren des Seelsorgers, Theo-logen und „Wasserdoktors“ Sebastian Kneipp, der 1844 seine Karriere in Dillingen begann: Schule, Studium, und ein Vollbad in der Donau, das sein Leben veränderte. Infos zur Strecke: Länge: 4,3 km;   Schwierigkeit: leicht;   Gehzeit: ca. 2 Stunden. Info/Anmeldung: Schullandheim Verleih der iPods: Tourist-Info im Rathaus oder Stadthotel Convikt 2.3 Kräuter-Wanderungen mit der "Kräuterursl" "Un-Kräuter" sind wieder im Kommen. Sie schmecken gut, sind gesund und vor allem gut bekömmlich. Die Kräuterpädagogin Ursula Higl will aufzeigen, welche Wildkräuter um das Haus herum, sowie am Wegesrand gefunden werden und wie der Speiseplan zu Hause verbessert werden kann. Wildkräuter und Wildfrüchte schmecken, sind gesund und bekömmlich. Info/Anmeldung: Ursula Higl 2.4 "Iss dich gesund" - Ernährungsparcours An mehreren Stationen erforschen wir bei Rätseln, Puzzeln, Wettkämpfen und lustigen Spielen Wissenswertes über Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und Nährstoffbedarf des eigenen Körpers. Ziel ist es außerdem, aufzuzeigen, wie wichtig regionales und saisonales Einkaufen ist. Zum Abschluss bereiten wir eine kleine Zwischenmahlzeit zu.       BILDER: ARBEITEN WÄHREND DES ERNÄHRUNGSPARCOURS Info/Anmeldung: Umweltstation mooseum 2.5 "Puzzle deine Pause" Der Medienkoffer "Puzzle Deine Pause" gibt eine Anleitung für die richtige Ernährung und für das gesunde Pausenbrot. Hinweis: Eine Bestellung des Verleihkoffers beim Medienzentrum vor dem Schullandheimaufenthalt ist Voraussetzung für das rechtzeitige Vorhandensein des Koffers im Schullandheim. Info/Anmeldung: Medienzentrum Dillingen 2.6 "Bier zum Frühstück" Ein Besuch im Schloss Höchstädt a.d.Donau gibt Aufschluss darüber, wie Tee, heiße Schokolade und Kaffee erst im 17. Jahrhundert modern wurden. Unter Begleitung durch die Räume des Museums Deutscher Fayencen darf man schnuppern und probieren und erfährt Wissenswertes zu den neuen "Lustgetränken". Im Anschluss wird eine leckere Trinkschokolade nach historischem Rezept gekocht. Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt 2.7 "Saubere Herrschaften?!" - Von Schönheit und Reinlichkeit im Barock Heute drehen wir zum Zähne-putzen oder Waschen einfach den Wasserhahn auf. Während des Besuchs im Schloss Höchstädt a.d.Donau erhält man Auskunft, wie vor 200 Jahren Toilette und Wasser funktionierten. Warum juckte es unter der Perücke? Was hat es mit der Flohfalle auf sich? Das sind nur einige Fragen, die im Museum Deutscher Fayencen geklärt werden, be-vor dann in der Museumspädagogik ein wohlriechender Badezusatz gemischt wird. Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt        BILD: SCHLOSS HÖCHSTÄDT 3 Kultur und Geschichte 3.1 Synagoge Binswangen In der "Alte Synagoge Binswangen" in der Judengasse 3 in Binswangen wird Geschichte hautnah erlebt. Ein außerordentlicher herausragender Ort, Geschichtsunterricht in dem ehemals geweihten jüdischen Gotteshaus abzuhalten. Eine Handreichung sowie der vorhandene Film über die Ereignisse in und um die Synagoge Binswangen "Die Schul bewahren…" bringt die Geschichte der Juden in Schwaben und Binswangen und der Synagoge den Besuchern nahe. Info/Anmeldung: Förderkreis Synagoge Binswangen e.V. 3.2 "Teekessel und Kaffeekanne" Bei einer Mitmachführung rund um Essen und Trinken im Barock im Museum Deut-scher Fayencen, untergebracht im Schloss Höchstädt a.d.Donau, werden alle Sinne angesprochen: Man darf fühlen, riechen, schmecken und erfährt Wissenswertes über das Leben vor 300 Jahren. Wie hat man früher einen Tisch gedeckt und wer musste wen bedienen? Warum war eine Serviette 1,50 Meter lang? Weshalb hat unsere Tasse einen Henkel? Und durfte man seinen Tee wirklich schlürfen? Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt 3.3 "Lecker statt locker" - Rund um Tisch und Tafel des Barock Spannendes zur Kulturgeschichte des Kochens, sowie "Küchengeschichten" aus dem Barock werden auf dieser Zeitreise anlässlich des Besuchs im Schloss Höchstädt a.d.Donau vorgestellt. Im Anschluss des Rundgangs durch das Museum Deutscher Fayancen wird ein Tischscherz aus selbstgemachtem Marzipan oder "brechen" eine Serviette nach historischer Anleitung gefertigt. Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt 3.4 "Herrschaft und Hof, Handel und Wandel..." Im Museum Deutscher Fayencen im Schloss Höchstädt a.d.Donau erfahren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über herrschaftliche Interessen und Ziele im Zeitalter des Absolutismus, den internationalen Austausch von Handelsgütern, von der Mode der Zeit sowie von den Ideen der Aufklärung. Fayencen, Porzellan und die modischen Genussmittel Tee, Kaffee und Schokolade werden vorgestellt und vermitteln einen Eindruck vom Leben an den europäischen Höfen. Auch der Wandel von einer höfisch-absolutistischen zu einer bürgerlich orientierten Gesellschaft lässt sich in einem Museumsgespräch nachvollziehen.      BILD: DECKENMALEREI                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       SCHLOSSKIRCHE HÖCHSTÄDT Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt 3.5 "Auf den Spuren der Pfalzgrafen durchs Höchstädter Schloss" In Schloss Höchstädt a.d.Donau gibt es viele Spuren der ehemaligen Bewohner zu entdecken. Etwa den mittelalterlichen Bergfried, das Wappen von Philipp Ludwig oder die Toilette von Herzogin Anna. Nach dieser  Zeitreise mit einem spannenden Suchspiel im Schloss wird dann ein eigenes Familienwappen gefertigt. Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt 3.6  Sagenhaftes rund um den Goldberg - Vorsicht Goldberg-Männle! Die Führung durch die Zauberwelt und rund um ein Naturwunder auf dem Goldberg bei Lutzingen übernimmt ein kleines Gerät: Ein iPod. Mit diesem folgt man den Spu-ren großer Weltgeschichte, hört eine bewegende Geschichte einer Waldkapelle und eine "Live"- Reportage aus dem Kernkraftwerk. Außerdem wird bei der Lauschtour-Wanderung das Geheimnis der Sagenwelt - von der versunkenden Burg bis zum Goldschatz, der auf dem Berg begraben sein soll - geklärt. Infos zur Strecke: Länge: 3,6 km, Schwierigkeit: leicht, Gehzeit: ca. 1,5 Stunden. Info/Anmeldung: Schullandheim Verleih der iPods: Ausflugsgaststätte Goldberg Alm         BILD: "GOLDBERG-MÄNNLE" 4 Künstlerische-Kulturelle Bildung 4.1 Tassen bemalen Eine schöne Erinnerung an einen harmonischen Schullandheimaufenthalt ist eine bemalte Tasse. Die Tassen können selbst gestaltet und dann gebrannt werden. Die notwendigen Materialien sind vorhanden und brauchen nicht mitgebracht werden. Info/Anmeldung: Schullandheim 4.2 "Von Marken und Stempeln" Heute dreht sich viel um die "richtige" Kleider- oder Automarke.  Dies war auch schon vor 300 Jahren so - damals wollte man standesgemäßes Geschirr besitzen.  Deshalb haben die  Fayenciers ihre Arbeiten mit einem Markenstempel und manchmal auch mit einem Monogramm versehen. Während des Besuchs des Museums Deutscher Fayencen im Schloss Höchstädt a.d.Donau erfährt man, welche Zeichen man erkennen kann, was sie bedeuteten  und mit welcher Technik sie angebracht wurden. Nach einem kurzweiligen Museumsgespräch wird zur Vertiefung eine eigene Marke angefertigt und bestempelt, damit eine kleine Fayence-Fliese in Kobaltblau entstehen kann. Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt 4.3 "Mauken, Höllenbrand und Muffelfarbe" Im Museum Deutscher Fayencen im Schloss Höchstädt a.d.Donau wird die Geschichte der heimischen Fayence-Manufakturen anschaulich erklärt. In lebendigen Inszenierungen sind Keramiken ausgestellt, die den Zeitgeist des 17. und 18. Jahrhunderts widerspiegeln. Die Sammlung präsentiert zudem auf verständliche Art alle anfallenden Arbeitsschritte der Fayenceherstellung - von der Massegewinnung über das Ausformen, Gießen und Handdrehen bis hin zum Glasieren und Brennen. Nach einem kurzweiligen Museumsgespräch wird eine eigene Marke angefertigt und bestempelt, damit eine kleine Fayence-Fliese in Kobaltblau entstehen kann. Info/Anmeldung: Schloss Höchstädt 4.4 Theater Workshop – Workshops Szenisches Lernen Im Vordergrund dieser Workshops, die von ausgebildeten Theater-, Tanz- und Musikpädagogen durchgeführt werden, stehen präventive Sequenzen zu Mobbing, Gewalt oder Sexualität sowie Schreibwerkstätten zur Textproduktion, theatrale Arbeit mit Gruppenchoreographien, Tanzimprovisationen und KlangWerkstätten. Sowohl der zeitliche Umfang wie auch die thematische Ausrichtung können individuell auf die Klasse zugeschnitten werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu Intensiv-Theaterworkshops, bei denen innerhalb einer Projektwoche eine Präsentation erarbeitet wird. mit freundlicher Unterstützung durch: Info/Anmeldung: Junges Theater Augsburg 4.5 Theater und Schwarzes Theater Das eigene Ich bewusst wahrnehmen, Hemmungen reduzieren, das Selbstwertgefühl stärken, Teamgeist, Toleranz und Wertschätzung in der gemeinsamen Theaterarbeit einüben, Empathie und Verantwortungsbewusstsein erfahren - kurz: Durch das ge-meinschaftliche Miteinander werden das Klassenklima und die Klassengemeinschaft entscheidend gestärkt. Schultheater vermittelt alle Kompetenzen, die der neue Lehrplan PLUS fordert. Schwarzlichttheater schafft Illusionen aus dem Nichts und ermöglicht gehemmten Schülern mit geringen Deutschkenntnissen Erfolgserlebnisse, da hier im "Schonraum" der Dunkelheit gearbeitet wird, d.h. die Spieler sind für den Zuschauer unsichtbar. Die Workshopleitung ist Förderlehrerin, Theaterlehrerin und Referentin für szeni-sches Lernen. Info/Anmeldung: Christel Leder-Barzynski 5 Naturwissenschaften und Technik 5.1 Energie vom anderen Stern - Projekttag zum Thema Erneuerbare Energien Beim Entwickeln und Bauen von phantasievollen Solarbooten oder Aufwindkraftwer-ken kann man auf spielerische Weise und durch Experimentieren die Kraft der Sonne, des Windes und die unserer Muskeln erfahren. Anschließend wird ein gemeinsames Essen mit der mobilen "Solar Küche" gefertigt. Hinweis: Der Projekttag wird zusätzlich öffentlich gefördert und kann nur begrenzt angeboten werden. Info/Anmeldung: Umweltstation mooseum 5.2 Forschen in Bliensbach - Schülerlabor für Faserverbundwerkstoffe Was ist härter als Stahl und trotzdem ultraleicht? Carbon. Aufgrund seiner vorteilhaften Eigenschaften ist der Faserverbundwerkstoff für zahl-reiche Branchen ein zukunftsweisender Stoff. Daher ist es wichtig, schon jetzt die Nachwuchskräfte von Morgen mit dem neuen Werkstoff CFK in Berührung zu bringen. Das Labor kann nur unter Begleitung von entsprechend qualifiziertem Personal, grundsätzlich nur in Absprache mit der Universität Augsburg, genutzt werden. Info/Anmeldung: Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung - AMU, Universität Augsburg Schullandheim BILDER: IM BLIENSBACHER SCHULLANDHEIMLABOR WIRD GEFORSCHT 5.3 Elektronik - Grundlagen und praktische Übungen Durch einfaches Zusammenstecken elektronischer Bauteile können interessante Schaltungen realisiert werden. Einfachere Übungen werden von jedem Schüler ein-zeln, umfangreichere Projekte in Gruppenarbeit erforscht. Vor jeder praktischen Übung werden vom Kursleiter kurz und knapp die zum Verständnis notwendigen elektrotechnischen Grundlagen vermittelt. Auf diese Weise können vom einfachen LED-Blinker über lichtempfindliche Schalter, Verstärker, Timer auch noch komplexere Schaltungen verwirklicht werden. Ziel dieses Kurses ist es, das Interesse an der Elektronik zu wecken und einen Einstieg in dieses interessante Themenfeld zu bieten. Info/Anmeldung: Robert Riedel 5.4 Radiobau Jeder Schüler baut mittels eines Bausatzes ein eigenes UKW-Radio. Vorher werden auf verständliche Weise kurz die Grundlagen der Schaltungstechnik und der Umgang mit den Bauteilen und Werkzeugen vermittelt. Anschließend bestücken die Schüler die Leiterplatte an der richtigen Position mit den Bauteilen und löten diese selbst ein. Dann folgt der große Moment, ob das Radio nach dem Anschluss der 9-Volt Batterie und des Lautsprechers funktioniert. Für den "Fall der Fälle" steht der Kursleiter zur Fehlersuche aber gerne zur Verfügung. Die Schüler können ihre fertigen Radios anschließend mitnehmen. Info/Anmeldung: Robert Riedel nach oben 1 Berufsorientierung   1.1. Berufsorientierungscamp   Der fach-kompetent entwickelte berufsorientierende Kurs wird begleitet von entsprechend qualifizierten Sozialpädagogen. Die wesentliche Zielsetzung ist neben dem Kennenlernen der Anforderungen im Bewerbungsverfahren die Förderung der Fähigkeit, die eigenen Stärken und Schwächen besser einzuschätzen, berufliche und betriebliche Anforderungen zu verstehen und das Hinführen zu einem eigenverantwortlichen Zeit- und Organisationsmanagement. Info/Anmeldung: Schullandheim  1.2. Berufsorientierung - Schulendtage Die „Schulendtage“ richten sich an Schülerinnen und Schülern, die im Übergang von Schule in den Beruf vor Bewerbungen stehen und wird begleitet von einem entsprechend qualifizierten Sozialpädagogen. Die wesentliche Zielsetzung ist neben dem Kennenlernen der Anforderungen im Bewerbungsverfahren die Fähigkeit, sich sicher in diesem Prozess zu verhalten. Info/Anmeldung: Schullandheim BILD: VERTRAGSUNTERZEICHNUNG FÜR DIE SCHULDENTAGE MIT LANDRAT LEO SCHRELL UND TRÄGERVEREINSVORSITZENDE VERENA BÜRKNER IM NOVEMBER 2012